Ma Madhu begann in Kathmandu/Nepal ihr Sitarstudium, das sie im Lauf der Jahre auch nach Benares, Calcutta und Pune in Indien führte. Sie lernte u.a. bei Dr. Rajman Singh, Ustad Usman Khan und Kishor Gosh und unterhielt mit befreundeten Musikerinnen eine Sitarschule in Nepal.
Nach intensiven meditativen Studien begann sie ihre eigene Art intuitiver Sitarmusik zu entwickeln. Seit 1995 in Deutschland lebend musiziert sie auch mit westlichen Musikern und hilft Anfängern Zugang zu Sitar und Tanpura zu finden.
Aktuelle Erfahrungen zeigen eine sehr entspannende Wirkung ihrer Musik und ihrer Präsenz auf das Publikum – selbst an belebten Plätzen.
Sie ist auch interessiert an klangtherapeutischen Experimenten. Dazu weiter unten ein interessanter Forschungsbericht.
Highlights in letzter Zeit waren Konzerte mit Indiens berühmtesten Flötisten Hariprasad Chaurasia in München und Stuttgart, den sie an der Tanpura begleitete.
Info
Sitarmusik wirkungsvoll gegen Bluthochdruck und Stresshormone
Meditative Klänge
Musik senkt den Blutdruck
Musik senkt bei kranken und gesunden Menschen Blutdruck
und Adrenalin-Spiegel. Besonders stark beruhigen meditative
Klänge, wie nach einem Bericht der "Ärztlichen Praxis" eine
Untersuchung in Stuttgart ergab. Unbedeutend sei hingegen,
ob die Musik dem Geschmack des Zuhörers entspricht.
Die Wissenschaftler empfehlen, Musik stärker als bisher
therapeutisch zu nutzen.
Die Forscher hatten 40 Patienten, die unter Herzkrankheiten
oder Bluthochdruck litten, sowie 20 gesunden Kontrollpersonen
verschiedene Musikstücke vorgespielt. Unter anderem lauschten
die Probanden meditativer Musik des indischen Sitarspielers
Ravi Shankar, einem rhythmischen Stück von Johann Strauss
und einem ausgesprochen unrhythmischen Streichquartett des
modernen Komponisten Hans Werner Henze.
Sitarmusik am wirkungsvollsten
Die Ärzte maßen jeweils vor und nach der Musik den Blutdruck
der Testpersonen, bestimmten diverse Laborwerte und leiteten
ein so genanntes Echokardiogramm ab. Ergebnis: Meditative
Klänge ließen den Blutdruck der Studienteilnehmer - egal ob
gesund oder krank - um durchschnittlich fünf Millimeter Queck-
silber sinken. Auch bei den anderen Stücken gingen die Werte
zurück, allerdings nicht ganz so deutlich.
Die Blutspiegel der Stresshormone Kortisol, Adrenalin und
Noradrenalin sanken ebenfalls nach allen Musikstücken.
Auch hier registrierten die Forscher die deutlichsten Effekte
nach dem Stück von Ravi Shankar - obwohl dessen Musik am
wenigsten dem Geschmack der Versuchspersonen entsprach.
Quelle:
http://www.lostinmusic.de
(Quelle: www.n-tv.de)
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